Donnerstag, 20. März 2008

Unsere tierischen Mitbewohner

Aus aktuellem Anlass eines außerirdischen Neuzuganges in unser trautes Heim wollen wir die Gelegenheit nutzen, einige unsere Mitbewohner vorzustellen:

Auf obigem Bild ist zu sehen, wer heute bei uns gelandet ist und sich schon schön auf dem Sofa breit gemacht hat. Wir konnten uns leider noch nicht abschließend auf einen Namen einigen. Meine spontane Idee "Rolf" gefällt der Katze nicht, "Midori-san" (jap.: Herr oder Frau Grün) klingt ihr zu weiblich und "Xeno" findet sie zu interstellar-rassistisch. Da mir langsam die Ideen ausgehen, bitte ich per Kommentar um Namensvorschläge.

Als nächstes wäre da der Feng-Shui Drache (nein, der hat keinen Namen, braucht er auch nicht), den wir hier in Tokyo in einem namhaften schwedischen Möbelhaus erstanden haben. Er wacht jetzt im Schlafzimmer über unsere Nachtruhe und vertreibt die bösen Geister. Das Kanji zu seiner Seite bedeutet übrigens "Hoffnung" und ist ein frühes Werk aus Katzes Feder.


Auf unserem Eßtisch wacht seit kurzem ein Frosch über unsere Plänzchen. Dazu haben sich ein paar Kollegen aus dem Origami-Zoo gesellt.

An heißen Tagen sorgt Kitty-chan für eine kühle Brise.
LANG LEBE DER KITSCH!

Montag, 10. März 2008

Sonntag, 9. März 2008

Geburtstagsparty auf Japanisch

Gestern abend waren wir bei Gucchi, einem unserer japanischen Freunde, auf der Geburtstagsparty.
Partys laufen hier im Allgemeinen etwas anders ab als in Deutschland. Da die meisten Japaner in sehr kleinen, vollgestopften Wohnungen in hellhörigen Häusern wohnen, finden Feiern meist in Kneipen statt. Der Gastgeber handelt dazu mit dem Wirt ein All-you-can-eat-and-drink Angebot für 2-3 Stunden aus, jeder Gast muss dann 3-4 Tausend Yen bezahlen (20-30 Euro) und alle langen kräftig zu. Eigentlich sehr angenehm für den Feiernden, keiner versaut ihm die Wohnung und es kostet ihn auch nicht viel Geld. Und da das hier immer so läuft, hat die Partygesellschaft auch kein Problem damit am Anfang oder am Ende der Feier die Geldbörse zu zücken. Auf der Geburtstagsparty von Akane, meiner Japanischlehrerin, war das Essen auch super, gestern abend war das kulinarische Angebot (für den Preis) eher etwas unverschämt und der Wirt hat sich eine goldene Nase verdient. Überraschenderweise sind nämlich doppelt soviele Leute gekommen wie von Gucchi erwartet. Mit 70 Leuten haben wir uns über einen Partyraum und 2 Karaokeseparees verteilt. Am Anfang bekam jeder Gast ein Namensschild und wurde bunt gemischt einem der Tische zugeordnet, eine gute Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Ich musste an meinem Tisch natürlich mal wieder beweisen, wie schnell und viel ein Deutscher Bier trinken kann. Da man sich ja in Japan nie selber sein Getränk eingießt, sondern sich immer gegenseitig mit flüssiger Nahrung versorgt, haben sich meine japanischen Tischkollegen sportlich darin gemessen der großen Langnase ständig nachzuschenken. Mir ist übel. Katze hat am Nachbartisch ebenfalls neue Freundschaften geschlossen und sich in Englisch-Japanisch Kauderwelsch prächtig unterhalten. Auch wenn ich die Japaner generell für sehr friedliebende Menschen halte, sind sich am Ende der Party zwei Hitzköpfe, einer davon in Anzug und Krawatte, mitten im Partyraum an die Gurgel gesprungen. Das war auch ein sehr interessantes interkulturelles Erlebnis... Den Rest des Abends haben wir dann noch mit ein paar Leuten im Irishpub begossen. Heute mittag steht schon wieder die nächste kleine Feier auf dem Programm: Zum Anlass von Katzes Geburtstag letzte Woche haben wir Opa Honigkuchenpferd mit seiner Frau und Kimura-san, Katzes Japanisch Lehrerin, zum Essen eingeladen. Und da jetzt meine Mithilfe bei der Zubereitung der deutschen Köstlichkeiten (Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffeln) gefragt ist, muss ich mich jetzt mal vom Computer lösen und in die Küche verschwinden. Sayoonara.

Samstag, 8. März 2008

Warten bis die Katze sich für die Party hübsch gemacht hat...


... Stunden später...
... ok, ich hätte in der Zwischzeit schon 10 mal die Wäsche abhängen können...
... das Leben ist hart in einer Welt mit Tastaturen ohne Sonderzeichen...
... irgendwann muss man sich doch im Spiegel nicht mehr sehen können...
... ich hör schon wieder den Badezimmerschrank aufgehen...
... ja, jetzt auch noch die Handtasche umpacken...
... Haarspray die Zehnte...
... wie lange fährt man nach Shinjuku?
... ich glaub, ich bleib zuhause...
... Haarspray die Elfte...
... FERTICH!
... Schüss

Sonntag, 24. Februar 2008

Alaaf und Helau!

Danke Stefan!

das Paket ist angekommen......leider mit reichlich Verspätung!
da müssen wir wohl Karneval mitten in der Fastenzeit nachfeiern.

"Ach wär ich nur, ein einzges Mal, ein schmucker Prinz im Karneval..."

Samstag, 23. Februar 2008

Internationales Fest im Gemeindehaus

Ikebana - die hohe japanische Kunst des Blumenarrangements: Meine Versuche, die Blümchen einfach so in die Vase zu stecken, wie es mir grade eingefallen ist, haben dem Ikebanagroßmeister sichtlich Stress bereitet...

Katze im Kimono. Steht ihr sehr gut! Sie wurde von 3 Helferinnen gleichzeitig angezogen, was ca 15 Minuten gedauert hat.

Sonntag, 17. Februar 2008

Mal wieder ein paar Bilder...

Stadtkulisse im Hama Rikyuu Park nahe der Tokyobay:

Mittagessen bei Opa Honigkuchenpferd und seiner Frau:

Mangakult in Akihabara:

Björn und Christopher bei der Yakisobazubereitung auf dem Kochtisch in Shibuya:

Tanzvorstellung im Gemeindezentrum, Bunkyo-ku:

Ohne Worte: